Bereite Material sichtbar vor, starte einen Timer, übe nur eine Mikro‑Fertigkeit und beende bewusst mit einer kurzen Notiz: Was hat funktioniert, was ändere ich morgen? Diese kleine Reflexion verankert Lernen, verhindert automatisches Abdriften und sorgt dafür, dass du morgen genau weißt, wo du wieder einsetzt, ohne Energie im Suchen zu verlieren.
Kopple das Üben an etwas, das sowieso geschieht: nach dem Zähneputzen, vor dem ersten Kaffee, direkt nach dem Meeting. Diese Anker sind wie Haltepunkte im Tag, die Entscheidungskosten sparen. So wird die neue Handlung Teil eines vertrauten Rhythmus, der seltener vergessen wird und weniger Willenskraft beansprucht, besonders wenn Termine eng getaktet sind.
Nutze eine winzige Liste mit drei Schritten. Beispiel Schreiben: Datei öffnen, vorige Erkenntnis lesen, eine starke Satzvariante testen. Hake ab, mache ein Foto, archiviere im Tagesordner. Dieses sichtbare Ende erzeugt Befriedigung, markiert Fortschritt und reduziert Widerstände beim nächsten Start, weil die Schwelle zum Wiederaufnehmen messbar sinkt und Erfolgsgefühle planbar werden.
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